Tag 4: Wahre Piraten (Pfadis)

Los ging es für uns Pfadis in aller Früh an unserem ersten Hike-Tag. Um 7:00 Uhr standen wir selbstständig auf, doch es vergingen noch drei Stunden in denen wir frühstückten, Brote für den Mittag schmierten, die letzten Dinge in den Rucksack stopften, Gaskocher und Zelte (einige Pfadis waren auf die Unterstützung einiger Wös angewiesen) testeten, uns eincremten und uns bei der Rezeption nach Wegtips erkundigten.

Schlußendlich starten wir unseren Tagestrip (15km) und liefen entlang der Bundesstraße 198 Richtung Mirow, von wo aus wir auf einem Wanderweg nach Rechlin starteten. Der Weg hätte jeden Mathematiker erfreut, keine Krümmung über Kilometer hinweg.

In Rechlin kauften wir für die nächsten 2, 3 Tage ein, konkretisiert 6 Brote und 5 Kilogramm „Schrauben-Nudeln“. Da wir es als hoffnungslos erachteten, dass ganze Zeugs in unseren Rucksäcken zu verstauen, fragten wir bei einer Angestellten nach, ob wir uns denn nicht einen Einkaufswagen/Piratenschiff (siehe Foto) ausleihen könnten, welche antwortete, dass sie wohl ein Auge zudrücken würden, wenn wir ihn in Waren in einem Netto wieder stehen lassen würden.

Somit haben wir aktuell einen Packesel als Begleiter.

Nach unserem Einkauf in Rechlin wanderten wir ein paar Kilometerchen nach Rechlin-Nord, wo uns das Hafenbüro erlaubte auf einer Wiese zu zelten. Ein paar von uns sprangen noch unter der Aufsicht von Rettungsschwimmer Paul Kamplade in die Müritz und erfrischten sich.

Zum Abendessen gab es Nudeln – wie die nächsten wohl auch.

P.S: Daniel will erwähnt werden.

P.P.S: Emmy und Pia auch.

Von Malte